Zwei Schnellladesäulen in Gummersbach

Zwei Schnellladesäulen in Gummersbach

Neue Ladetechnik auf dem Steinmüllergelände

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Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Oberbergischen geht weiter: Ab sofort können E-Autos dank modernster Technik auf dem Steinmüllergelände im Nu wieder aufladen. Zwei neue AggerEnergie-Schnellladesäulen bieten Platz für vier Autos.

Die Nachfrage nach elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und auch auf den Straßen Oberbergs sieht man die Stromer immer öfter. Entsprechend nimmt auch der Bedarf an öffentlichen Lademöglichkeiten zu. Hierauf haben die Stadt Gummersbach und der ortsansässige Energiedienstleister AggerEnergie reagiert und gleich zwei neue Schnellladesäulen installiert.

Bereits Anfang Februar hatten die beiden Akteure sich bei der Vorstellung eines kreisweiten Konzepts zum strategisch klugen Ausbau der Elektromobilität in der Region als Impulsgeber hervorgetan. Gemeinsam wurde dieses Konzept für das Gebiet der Kreisstadt weiterentwickelt und geeignete Flächen eruiert.

Bei der offiziellen Inbetriebnahme mit AggerEnergie-Geschäftsführer Frank Röttger begründete Bürgermeister Frank Helmenstein die Standortwahl: „Wir haben uns im ersten Schritt für den Park-and-Ride-Parkplatz auf dem Steinmüllergelände entschieden, da wir hier einen der höchstfrequentierten Orte im Oberbergischen haben. So können wir vielen Menschen eine Möglichkeit anbieten, während des Aufenthalts in unserer Innenstadt ihr Fahrzeug aufzuladen.”

Laut Frank Röttger ist es durch die hocheffiziente Technik möglich, einen leeren Akku innerhalb einer Stunde bis zu 80 Prozent aufzufüllen. „Damit der ökologische Vorteil der E-Mobilität tatsächlich voll zum Tragen kommt, ­werden unsere Schnellladestationen ausschließlich mit Strom aus regenerativen Energiequellen beliefert. Nur so ist nachhaltige Mobilität und CO2-freies Fahren möglich”, betont der AggerEnergie-Chef.

Die Kosten dieser beiden ersten AggerEnergie-Schnellladesäulen in Oberberg belaufen sich für den Energiedienstleister auf rund 70.000 Euro – rund 40 Prozent davon sind durch die ideale Standortauswahl förderfähig. Im Rahmen der Kooperation stellt nun die Stadt kostenfrei diesen zentral gelegenen Parkraum zur Verfügung, während AggerEnergie den weiteren Betrieb und die Bewirtschaftung übernimmt.

Mit den neuen Ladepunkten können ab sofort vier Fahrzeuge auf dem Park-and-Ride-Parkplatz gleichzeitig geladen werden. Damit erweitert sich das öffentliche Ladenetz der AggerEnergie auf mittlerweile 29 Ladepunkte im Oberbergischen Kreis und Overath. „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur bleibt auch in Zukunft bei uns ein zentrales Thema – aktuell prüfen wir weitere Standorte in unserem Versorgungsgebiet”, so Frank Röttger. In der Elektromobilität sehen sowohl die Stadt als auch der Energieversorger ein wichtiges Zukunftsthema: Mit dem Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur könne ein weiterer Beitrag zum lokalen Klimaschutz geleistet werden, sind sich Bürgermeister Helmenstein und Geschäftsführer Röttger einig.


18.03.2021