LEEN an der Agger

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Klimaziel erreicht

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Oberbergs erstes Kyoto-Protokoll: Energieeffizienz-Netzwerk liegt mit 6 Prozent Energieeinsparung voll im Soll

Das Oberbergische Energieeffizienz-Netzwerk „LEEN an der Agger“ hat bereits knapp 2.600 Megawattstunden Strom und fast 900 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Oberberg. Im September 2018 hatte sich der Zusammenschluss von hiesigen Kommunen und Unternehmen sowie des Oberbergischen Kreises als Energieeffizienz-Netzwerk dazu verpflichtet, gemeinsam pro Jahr 1.900 Megawattstunden (-5%) Energie und 945 Tonnen Kohlendioxid (-7%) einzusparen. Jetzt legt das Netzwerk sein erstes Monitoring der tatsächlich erreichten Einsparungen vor: Diese liegen aktuell jährlich bei 2.590 MWh (-6,0 %) und 888 Tonnen CO2 (-6,67%). „Damit wurde das gesetzte Energiespar-Ziel im Strombereich bereits ein Jahr früher als geplant realisiert, und auch bei den Tonnen CO2 steht man kurz vor dem Erreichen der Einspar-Sollwerte. Dass das trotz der aktuell schwierigen Rahmenbedingungen gelungen ist, ist ein tolles Ergebnis“, freut sich AggerEnergie-Geschäftsführer Frank Röttger.

„LEEN an der Agger“ besteht aus den Städten und Gemeinden Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Marienheide und Morsbach sowie dem Oberbergischen Kreis, der Klinikum Oberberg GmbH, der AWO Rhein-Oberberg, den Stadtwerken Gummersbach und der AggerEnergie. „Wir waren eine der ersten Kommunen, die sich an diesem Netzwerk beteiligt hat und ich hoffe, dass die Arbeit auch in den kommenden Jahren erfolgreich weitergeht“, so Marienheides Bürgermeister Stefan Meisenberg. Auch in Morsbach hat sich seit Beginn der Partnerschaft einiges entwickelt und Bürgermeister Jörg Bukowski weiß den fruchtbaren Austausch zu schätzen: „Aufgrund zahlreicher Bauvorhaben nutzen wir gerne das Netzwerk LEEN zur Verbesserung unserer Gebäude und um Energieeinsparungen zu realisieren.“

Die Kommunen und kommunalen Unternehmen haben in den zurückliegenden eineinhalb Jahren intensiv und erfolgreich Effizienzmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Anschaffung von Elektrofahrzeugen, das Umrüsten auf LED, die Anschaffung einer modernen Bandspülmaschine sowie die Optimierung und Modernisierung mehrerer Blockheizkraftwerke (BHKW) und Heizungsanlagen.

Landrat Jochen Hagt betont: „Eine solche Austausch-Plattform ist wichtig für die Klimaschutzbemühungen des Oberbergischen Kreises und wir freuen uns sehr, dass sich weitere Kommunen für eine Teilnahme interessieren. Deshalb macht es Sinn, das Netzwerk über das Jahr 2020 hinaus weiterzuführen“.


Pressemeldung LEEN, 02.07.2020