Gemeinsam für die Zukunft

Wir bei AggerEnergie sind uns der besonderen Verantwortung bewusst, die wir als Versorgungsunternehmen in den Bereichen Energie, Wasser und regionale Infrastruktur haben. Darum streben wir in allen unseren Geschäftsbereichen danach, die Zukunftsorientierung im Oberbergischen und Overath zu unterstützen. "Global denken, lokal handeln" lautet unsere Maxime, die wir gemeinsam mit unseren Kunden und Geschäftspartnern in unserer Region umsetzen wollen. Dabei berücksichtigen wir neben Aspekten wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung immer auch den technischen Fortschritt. 

Breitbandausbau
Von 0 auf 100 MBit/s

Das schnelle Internet für Morsbach kommt. Mit NetCologne, der Gemeinde Morsbach und AggerEnergie haben sich drei starke Partner gefunden, die ein modernes Glasfasernetz nach Morsbach bringen. Von dem geplanten Ausbauvorhaben werden insgesamt rund 4.000 Haushalte und 150 Firmen profitieren.

Die Entscheidung für den Breitbandausbau wurde von den Morsbacher Bürgern mitgetragen. Bis Ende April 2016 konnten sie sich über eine Registrierung bei NetCologne für den Ausbau der schnellen Anschlüsse aussprechen, um die Vorteile eines schnelles Internets zu nutzen. Nachdem zum Stichtag Ende April gut 20 % der möglichen Kunden Interesse am schnellen Internet bekundet hatten, geht das Projekt nun in die Umsetzung. Die regionalen Unternehmen AggerEnergie und NetCologne werden bereits im Juni 2016 mit dem Glasfaserausbau beginnen.

Die häufig gestellten Fragen und die passenden Antworten zum Breitbandausbau in der Gemeinde Morsbach finden Sie hier:


Morsbacher Vereine werben Kunden

Schon immer macht sich die AggerEnergie im kulturellen, sozialen und ökologischen Bereich stark für die Region. Im Rahmen des Breitbandausbaus bieten wir auch Morsbacher Vereinen neben Sponsoring und Spenden eine weitere Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten. Von unserer Aktion "Vereine werben Kunden" können alle profitieren - Vereine und ihre Mitglieder sowie die AggerEnergie. Neben den besonderen Aktionsvorteilen für Neukunden erhalten registrierte und eingetragene Vereine einen Bonus in Höhe von 25 € für ihre Vereinskasse. Mehr Informationen finden Sie hier.

Erneuerbare Energien
Versorgung mit Zukunft

Klimawandel, Ressourcenverknappung, Luftverschmutzung – weltweit steht die Energiewirtschaft vor großen Herausforderungen. Mit der Energiewende geht Deutschland mit gutem Beispiel voran: Bis zum Jahr 2050 soll der überwiegende Teil der verbrauchten Energie hierzulande aus regenerativen Quellen stammen, wie zum Beispiel aus Wasserkraft, Windkraft, Geothermie oder Photovoltaik. 

AggerEnergie hat im Jahr 2012 gemeinsam mit dem Oberbergischen Kreis sowie der BELKAW, der BEW und den StW Waldbröl eine Windenergie-Potentialanalyse für den Oberbergischen Kreis (mit Overath und Wermelskirchen ohne Radevormwald und Nümbrecht) durchgeführt. Die Ergebnisse sind in den Kommunen sowie [...]

AggerEnergie betreibt 15 kleine und mittelgroße Photovoltaik-Anlagen in der Region – und entwickelt fortlaufend neue Projekte weiter. Besonders die Finanzierung solcher Anlagen mittels Bürgerdarlehen hat sich bewährt und einen wichtigen Impuls für den Gemeinsinn in der Region gesetzt.

Taten statt Warten

Die AggerEnergie nimmt ihre Vorbildfunktion bei der Energiewende ernst und hat allein im Jahr 2013 knapp 2,7 Millionen Euro in neue Erzeugungsanlagen investiert, wodurch jährlich über 1.200 Tonnen CO2-Emissionen* vermieden werden können. AggerEnergie hat seit 2009 insgesamt 15 Photovoltaikanlagen errichtet, darunter im Sommer 2013 auch die neue Photovoltaikanlage auf der SchwalbeArena in Gummersbach – mitfinanziert durch Bürgerdarlehen. In Engelskirchen nahm die AggerEnergie im Januar 2013 ein Kleinwindrad zu Forschungszwecken in Betrieb. Seit 2014 läuft das Genehmigungsverfahren für die Aufrüstung und Modernisierung einer bestehenden Wasserkraftanlage an der Sülz, welche erneut als Projekt mit Bürgerbeteiligung geplant ist.

Regional und umweltfreundlich

Die 2013 von AggerEnergie gelieferte Strommenge aus erneuerbaren Energien lag bei rund 2,1 Millionen Kilowattstunden, das Gros stammt aus heimischer Wasserkraft, unter anderem aus unserem eigenen Wasserkraftwerk an der Aggertalsperre. Wer diesen Strom über AggerEnergie bezieht, der verbessert nicht nur seine persönliche Umweltbilanz, sondern stärkt gleichzeitig auch noch die Region.

Lösungen für die Eigenerzeugung

Wer Energie nachhaltig selbst produzieren möchte, hat in der AggerEnergie einen kompetenten und erfahrenen Partner. Zum Leistungsportfolio gehören Kraft-Wärme-Kopplung, Photovoltaik, holzgefeuerte Wärmeerzeugung und Nahwärmenetze. AggerEnergie bietet die Anlagenerrichtung und -verpachtung als wirtschaftlich optimierte Energieeigenerzeugungslösung. Weitere Pluspunkte sind der Einsatz regionaler Dienstleister sowie die Betriebsführung und ein permanent besetzter Bereitschaftsdienst für kurze Reaktionszeiten und maximale Anlagenverfügbarkeit.

*bei einem spezifischen CO2-Ausstoß von 576g/kWh (Strommix Deutschland, 2012)

Beleuchtung
Pilotprojekt LED-Straßenbeleuchtung

LED-Licht ist uns allen vertraut, wir kennen es von Autos. In Zukunft wird es sich aber auch bei der Straßenbeleuchtung durchsetzen. Denn dafür gibt es viele gute Gründe.

Das hat jetzt die Gemeinde Engelskirchen, die Technische Hochschule (TH) Köln Campus Gummersbach und AggerEnergie in enger Zusammenarbeit herausgefunden – beim Pilotprojekt LED in Loope. Ziel des gemeinschaftlichen Projekts war es, Praxiserfahrungen mit der innovativen Straßenbeleuchtung zu sammeln und zu erfahren, wie sie bei den Anwohnern ankommt.

In den Ortsteilen Perdt und Unterschelmerath wurden 39 Quecksilberdampflampen gegen moderne LED-Leuchten ausgetauscht. Neben lichttechnischen Messungen führte die TH eine Befragung der Anwohner durch – vor und nach dem Austausch der Leuchten.
Die neue Straßenbeleuchtung bekam dabei fast durchweg gute bis sehr gute Noten. „Die meisten Anwohner fühlen sich sicherer als vorher. Das Licht wird als heller empfunden, die Ausleuchtung als gleichmäßiger, auch Farben und Kontraste werden deutlicher wahrgenommen“, fasst Thomas Michel von AggerEnergie die Ergebnisse zusammen.

Der Clou aber ist: „Die LED-Technik verbraucht noch einmal weniger Energie als die derzeit eingesetzten Natriumdampf-Lampen. Derzeit entwickeln die Hersteller ständig neue - noch effizientere - LED-Leuchten. Also muss man genau abschätzen, wann man komplett auf die neue Technik umsteigt“, so der Experte. Außerdem haben die LEDs eine viel längere Lebenserwartung als die herkömmlichen Lampen, sind wartungsarm und werden weniger von Insekten verschmutzt.

„Im Praxistest schauen wir uns jetzt an, ob die theoretisch ermittelte Lebensdauer realistisch ist. Auch muss sich noch zeigen, wie gut die LEDs Wind und Wetter trotzen“, ergänzt Thomas Michel. In jedem Fall sollen die Bewohner zu einem späteren Zeitpunkt noch ein weiteres Mal befragt werden – um gemeinsam herauszufinden, wie die neue Straßenbeleuchtung in Zukunft einen positiven Beitrag für alle Menschen im Oberbergischen leisten kann.