Über Uns

AggerEnergie – beziehungsweise ihre beiden Vorgängerunternehmen Gasgesellschaft Aggertal und Stromversorgung Aggertal – wurde einst von den Städten und Gemeinden der Region als kommunales Versorgungsunternehmen gegründet. Heute sind die Kommunen Gesellschafter ihres regionalen "Gemeinschaftsstadtwerkes". So fließt ein Stück unseres wirtschaftlichen Erfolges immer noch in die Städte und Gemeinden zurück. Durch diese Herkunft ist die AggerEnergie tief in den Kommunen verwurzelt und zeigt gerade deshalb viel Engagement in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vor Ort.

Das Unternehmen
Gemeinsam für unsere Region

Seit 90 Jahren beliefert AggerEnergie die Menschen und Unternehmen der Region zuverlässig mit Energie und Wasser. Das Vorgängerunternehmen – die Gasgesellschaft Aggertal – wurde 1926 von den Kommunen gegründet, um die regionalen Energie-Interessen zu vertreten. Ähnliche Beweggründe standen auch bei der Gründung der Stromversorgung Aggertal im Jahre 1994 Pate. Mit diesem Modell sicherten sich die Gesellschafterkommunen ein großes Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen und der Berücksichtigung kommunaler Interessen.
Heute ist AggerEnergie das Gemeinschaftsstadtwerk der Kommunen in der Region Oberberg und Overath. Die enge Kooperation zwischen den Gesellschafterkommunen und der AggerEnergie macht unsere Stärke aus und besitzt enormes Potenzial für die weitere Entwicklung der Region. Denn gerade für die Planung, Errichtung und den Betrieb regional wichtiger Energieprojekte über Gemeindegrenzen hinweg ist für die Kommunen der Region ein starker Partner gefragt – jetzt und auch in Zukunft.
Das Oberbergische Land zählt zu den lebenswertesten Regionen Deutschlands. Egal ob Kultur, Freizeit, Sport oder Bildung: wir brauchen uns nicht zu verstecken. An dieser Entwicklung ist auch AggerEnergie beteiligt. Über den reinen Versorgungsauftrag hinaus engagiert sich das Unternehmen für eine lebenswerte und zukunftsfähige Gesellschaft und übernimmt Aufgaben, die ein reiner Privatkonzern kaum leisten würde. Nicht kurzfristige Renditesteigerung, sondern der langfristige Nutzen für die Menschen in der Region ist die Grundlage unseres Handelns.

Daten, Fakten & Geschichte

1926 Gründung der Gasgesellschaft Aggertal

1994 Gründung der Stromversorgung Aggertal

2006 Fusion der Gesellschaften zur AggerEnergie


Unternehmensstruktur

Die AggerEnergie GmbH ist seit 90 Jahren der kommunal verankerte und leistungsstarke Energieversorger für das Oberbergische Land und Overath. Die Gesellschafterkommunen sichern sich ein hohes Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen und achten auf die Berücksichtigung kommunaler Interessen. Gegenwärtig werden in der Region zehn Städte und Gemeinden von der AggerEnergie mit Erdgas, sechs mit Strom und drei mit Wasser versorgt. Als Unternehmen mit kommunalen Gesellschaftern ist AggerEnergie das Gemeinschaftsstadtwerk für das Oberbergische Land und Overath.

Geschäftsführer

Frank Röttger
(Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing.)

Uwe Töpfer
(Diplomverwaltungswirt)

Aufsichtsratsvorsitzender:

Jörg Jansen
Polizeibeamter


stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender:

Dr. Dieter Steinkamp
Vorstandsvorsitzender RheinEnergie AG


Aufsichtsratsmitglieder

Jörg Bukowski
Bürgermeister der Gemeinde Morsbach

Dr. Andreas Cerbe
Netzvorstand RheinEnergie AG 

Norbert Graefrath
Personalvorstand RheinEnergie AG

Axel Osterberg
Pensionär

Dieter Hassel
Kaufmännischer Vorstand RheinEnergie AG

Dr. Karsten Klemp
Hauptabteilungsleiter Kraftwerke RheinEnergie AG 

Stefan Meisenberg
Bürgermeister der Gemeinde Marienheide 

Dr. Matthias Schmitt
Hauptabteilungsleiter Wasser RheinEnergie AG, Köln

Achim Südmeier
Vertriebsvorstand RheinEnergie AG

Sören Teichmann
Bankkaufmann (Deutsche Bank AG)

Nicht stimmberechtigte Aufsichtsratsmitglieder:

Ulrich Domke
Fachbereichsleiter Stadt Waldbröl

Wilfried Holberg
Bürgermeister der Stadt Bergneustadt

Helmut Schäfer
Pensionär, Ratsmitglied Gemeinde Engelskirchen

Jörg Weigt
Bürgermeister der Stadt Overath

Gesellschafter (Beteiligungsverhältnisse ab 01.01.2014):

RheinEnergie AG, Köln

62,7444 %

Stadt Gummersbach

15,4256 %

Stadt Wiehl

5,9139 %

Gemeinde Marienheide

4,9766 %
  

Gemeindewerke Engelskirchen

4,1138 %

Stadt Bergneustadt

3,0859 %

Stadt Overath

2,3153 %

Stadt Waldbröl

0,5851 %

Gemeinde Reichshof

0,5087 %

Gemeinde Morsbach

0,3307 %

Als Ansprechpartner für Hinweisgeber, die gegenüber dem Unternehmen anonym bleiben wollen, beauftragt das Unternehmen nach Maßgabe eines gesonderten Vertrages einen externen anwaltlichen Ombudsmann, welcher einem Hinweisgeber als objektiver und vertauensvoller Ansprechpartner zur Verfügung steht und bei Weitergabe des Hinweises, sofern gewünscht, dessen Anonymität gegenüber dem Unternehmen garantiert. Kein Hinweisgeber soll aufgrund seiner im besten Wissen getätigten Meldung Nachteile befürchten. Andererseits soll der Ombudsmann aufgrund eigener Kommunikation mit den Hinweisgebern und aufgrund seiner Erfahrung dazu beitragen, dass die Nutzung des externen Informationsweges nicht missbraucht und korruptionsbezogenen Vorwürfen vorbehalten bleibt.

Ansprechpartner für Hinweisgeber ist:

Herr Rechtsanwalt Joachim Albert
Kanzlei "Albert & Piel - Rechtsanwälte"
40211 Düsseldorf, Goltsteinstraße 30 - 31
Tel.: 0211/3859968
Mobil: 0172/4119843

Auf Wunsch stellt der Ombudsmann die Anonymität des Hinweisgebers gegenüber dem Unternehmen sicher. Als Ansprechpartner steht aber auch der Compliance-Beauftragte der AggerEnergie GmbH zur Verfügung.


Unsere Vision

Wir sind der aktive Partner für eine sichere, lebenswerte Zukunft für die Menschen und Unternehmen in unserer Region.

Wir sorgen für Wärme, Licht und Wohlgefühl.

Innovativer Fürsorger mit Tradition - Gemeinschaftsstadtwerk der Kommunen seit 1926


Leitbilder

AggerEnergie – unsere Führungsleitbilder:
Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Wer eine leitende Position bei AggerEnergie innehat, sollte sein Team nicht nur fordern, sondern vor allem führen. Denn gute Zusammenarbeit und zufriedene Mitarbeiter sind wichtige Bausteine für den Erfolg. Die folgenden Grundsätze sollen dabei als Orientierung dienen.

  1. Entwicklung
    Wir bieten Rahmenbedingungen zur Förderung und Qualifizierung
  2. Steuerung
    Wir steuern das Unternehmen, indem wir Ziele festlegen, um den Unternehmenserfolg zu sichern
  3. Vorbildfunktion
    Wir leben bewusst unsere Vorbildfunktion
  4. Zusammenarbeit
    Unsere Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen und Respekt
  5. Kommunikation
    Wir kommunizieren offen und persönlich


AggerEnergie – unsere Kundenleitbilder:
Grundlage für beidseitige Zufriedenheit

Wer im direkten und persönlichen Kontakt zu Kunden der AggerEnergie steht, sollte die folgenden Prinzipien stets berücksichtigen. Kundenzufriedenheit liegt uns am Herzen – und wenn unsere Kunden zufrieden sind, sind wir es auch.

  1. Prioritäten
    Der Kunde ist Grund unseres Handelns, er ist immer willkommen und geht vor
  2. Verantwortung
    Wir handeln eigenverantwortlich, problembewusst und lösungsorientiert
  3. Einstellungssache
    Unsere Einstellung zum Unternehmen und Kunden ist positiv und spiegelt sich in unserem Verhalten wider
  4. Kundenkontakt
    Jeder Kundenkontakt ist uns wichtig und eine Chance für positive Kundenbindung
  5. Pünktlichkeit
    Wir halten Termine ein und informieren einander rechtzeitig darüber
  6. Hilfsbereitschaft
    Wir helfen uns gegenseitig und finden gemeinsam Lösungen
  7. Kompetenz
    Wir sind für unsere Kunden ein kompetenter Ansprechpartner
  8. Offenheit
    Wir sind offen und kreativ für alle Anforderungen


Job & Karriere
Mit Energie die Zukunft gestalten

In unserem Unternehmen haben Sie die Chance, die Arbeit der AggerEnergie als regionaler Energieversorger mit zu gestalten, zu optimieren und weiter zu entwickeln.

Auch die Förderung von qualifiziertem Nachwuchs liegt uns traditionell sehr am Herzen. Als mittelständisches Unternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, der Jugend in der Region Ausbildungsplätze in modernen und zukunftsweisenden Berufen anzubieten. Außerdem haben wir stets einen Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften aus den eigenen Reihen.

Wir bieten Ausbildungsberufe in unterschiedlichen Bereichen mit einem sehr guten Lern- und Arbeitsklima an. Ob kaufmännische Ausbildung, technische Ausbildung oder Kombi-Studium: bei der AggerEnergie stehen viele Wege offen.

Die Informationsblätter der verschiedenen Berufe sowie aktuelle Stellenangebote finden Sie in unserem Download-Bereich.

In Kooperation mit der Initiative "Mach grün!" haben wir einen Film erstellt, der einen kurzen Einblick in die Ausbildung bei AggerEnergie gibt.


5 neue Azubis bei der AggerEnergie

Die AggerEnergie freut sich über den Zuwachs junger, motivierter Mitarbeiter mit neuen Ideen. Im vergangenen Jahr begrüßten wir fünf neue Auszubildende in vier verschiedenen Ausbildungsberufen (Industriekaufmann, Bachelor of Arts in Business Administration, Industriekauffrau, Mechatroniker und Anlagenmechaniker), die am 1. September von Abteilungsleiter Personal Heinz-Peter Schröder, Ausbilder Reiner Weiser und Jacqueline Liebe bei der AggerEnergie in Empfang genommen wurden. Insgesamt hat das Gemeinschaftsstadtwerk der Kommunen zurzeit 14 Auszubildende. Zudem bietet die AggerEnergie seit 2016 ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen (B. Eng.) mit dem Schwerpunkt Energie und Umwelt an.


Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds engagieren wir uns im aktuellen Projekt "Förderung der betrieblichen Ausbildung im Verbund".

Aktuelles
Gute Neuigkeiten von AggerEnergie

Zertifizierungen & Auszeichnungen
Geprüft und für "Sehr gut" befunden

Gute Organisation, schlanke Prozesse, vorbildlicher Kundenservice und hohe Sicherheitsstandards – die AggerEnergie ließ sich bereits mehrfach mit Erfolg auf Herz und Nieren prüfen.

AggerEnergie hat es schriftlich

Gute Organisation, schlanke Prozesse, vorbildlicher Kundenservice und hohe Sicherheitsstandards - die AggerEnergie ließ sich 2011 mehrfach mit Erfolg auf Herz und Nieren prüfen.

Von links: Heinz-Peter Schröder, Leiter Personal /Organisation, AggerEnergie; Svenja Vatter, TÜV Nord; Frank Röttger, Geschäftsführer Agger Energie; Dr. Walter Thielen, Hauptgeschäftsführer DVGW; Holger Thielmann, Leiter Netzservice, und Degenhard E. Viebahn, zuständig für TSM bei der Agger Energie


So erhielt unser Unternehmen bei einer freiwilligen umfassenden Prüfung ihres Qualitätsmanagement-Systems nach „DIN EN ISO 9001: 2008“ durchgängig Bestnoten. Die Prüfer des TÜV Nord bescheinigten AggerEnergie in allen zentralen Unternehmensbereichen übergreifend nach einem zertifizierten Qualitätsmanagement-System, kurz QMS-System, zu handeln. Dieses System soll im Sinne der Kunden die preiswerte, sichere, marktgerechte und individuell zugeschnittene Energieversorgung gewährleisten. Das Augenmerk der Prüfer lag vor allem auf der Servicequalität und den Kundenprozessen in der Energie- und Trinkwasserversorgung sowie bei den Energiedienstleistungen. „Ein guter Service und transparente Prozesse sind wichtige Grundlagen für zufriedene Kunden und damit auch für unsere Wettbewerbsfähigkeit“, ergänzt Heinz Peter Schröder, Personalchef und Managementbeauftragter der AggerEnergie: „Nur Unternehmen, die grundlegende, gesetzlich vorgegebene Qualitätsstandards erfüllen und nachweisen können, haben Chancen im Wettbewerb.“ Bei der Verleihung des QSM-Prüfzertifikats im Dezember 2014 bedankte sich Geschäftsführer Frank Röttger bei allen Mitarbeitern „für die hervorragende Unterstützung“ bei der Vorbereitung des Audits.

Von links: Personalleiter Heinz-Peter Schröder (AggerEnergie) mit seiner Kollegin Nina Baumunk (AggerEnergie), Axel Müller vom TÜV Nord und AggerEnergie-Geschäftsführer Frank Röttger


Auf Sicherheit geprüft

Um das QMS-Zertifikat zu bekommen, hat sich auch der Technische Netzservice der AggerEnergie in den Sparten Gas und Trinkwasser einer umfangreichen Prüfung des „Technischen Sicherheitsmanagements“ (TSM) gestellt. Das Ergebnis der beiden Audits durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hätte besser und eindeutiger nicht ausfallen können: Sowohl für die Gas- als auch für die Trinkwasserversorgung gab es die Note „Sehr gut“. Im Mittelpunkt der TSM-Prüfungen standen die Organisation der Abläufe in der Energie- und Trinkwasserversorgung im Hinblick auf die Sicherheit. Vom Management bis zur Gefährdungsbeurteilung einzelner Arbeitsmittel musste sich die AggerEnergie in über 300 Punkten den Fragen der Sicherheits-Experten stellen. Die Prüfer hielten sich nicht nur an den vorgegebenen Fragenkatalog, stichprobenweise wurden auch die Werkstätten besichtigt, Dokumentationen zurückliegender Baustellen geprüft und Mitarbeiter zu ihrem Arbeitsablauf befragt. Kennen alle die Sicherheitsbestimmungen? Werden sie eingehalten? All das versuchten die Experten herauszufinden. „Ausweichen war nicht möglich“, schildert Holger Thielmann, Abteilungsleiter Netzservice und Leiter des internen TSM-Teams: „Unsere Mitarbeiter haben den Prüfern gegenüber offen Auskunft gegeben.“ Als „Schulprüfung“ hat Holger Thielmann in seinem Fall den Besuch der DVGW-Experten jedoch keinesfalls empfunden. „Es war vielmehr ein Fachgespräch, ein Austausch auf Augenhöhe.“ Denn die Prüfer kommen durch ihre Tätigkeit viel herum, kennen viele Unternehmen von innen und können so Tipps und Hinweise geben, wie Abläufe am besten gestaltet werden können.


Nichts dem Zufall überlassen

Für die AggerEnergie ist das Ergebnis der Prüfungen höchst erfreulich: „Die gesamte Unternehmensorganisation ist in den Sparten Gas und Wasser gemäß den technischen Richtlinien gestaltet und auch Führungskräfte und Mitarbeiter handeln geschlossen danach“, so Geschäftsführer Frank Röttger: „Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass bei der AggerEnergie in Sachen Sicherheit und Qualität nichts dem Zufall überlassen wird.“ Auch in Zukunft will das Unternehmen in puncto Sicherheit stets auf der Höhe der Zeit sein und sich einmal im Jahr selbst auf den Prüfstand stellen. „Unser Ziel ist es“, so Holger Thielmann, „dass wir die noch kommenden Folge-Audits jederzeit bestehen können.“


TSM auf höchstem Niveau

Bereits 2011 bescheinigte der TÜV Nord der AggerEnergie in den Bereichen Gas und Wasser ein „Technisches Sicherheitsmanagement“ (TSM) auf höchstem Niveau. Jetzt stellte sich das Unternehmen dem freiwilligen Branchen-Härtetest auch in der Sparte Strom – mit großem Erfolg.

Im Mai übergab der Landesgeschäftsführer der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) Heinz Esser in einer kleinen Feierstunde bei AggerEnergie die TSM-Urkunde für „Strom“. Ein halbes Jahr hatten die technischen Führungskräfte die gründliche Prüfung vorbereitet. Was sie dann vorlegten, überzeugte die Auditoren des DVGW jedoch auf Anhieb. „Ich darf häufiger TSM-Zertifikate an Unternehmen übergeben, aber nur selten solche, bei denen unsere Prüfer überhaupt keinen Handlungsbedarf mehr festgestellt haben“, lobte Heinz Esser das Unternehmen.

Das DVGW-Zertifikat hat nun eine Gültigkeit von fünf Jahren. Es bescheinigt AggerEnergie höchste Qualität bei Planung, Bau und Betrieb der Versorgungsanlagen, beim Bereitschaftsdienst, bei der Überwachung der Netze, beim Kundenservice, der Abrechnung, der Versorgungsplanung für Notfälle und vielem mehr.


Bild (v.li.): Heinz Esser (DVGW) und Degenhard Viebahn, Holger Thielmann, Thomas Michel sowie Uwe Töpfer von AggerEnergie.


Bescheinigtes Energiebewusstsein

Eine Verbesserung der Energieeffizienz ist aktiver Klimaschutz. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, die Energieeffizienz im eigenen Unternehmen systematisch zu verbessern und ein Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001 eingeführt. Im Dezember 2016 wurde der Erfolg unserer Maßnahmen durch ein Zertifikat des TÜV Nord bestätigt.

Die Norm ISO 50001 beschreibt die Anforderungen an ein Unternehmen zur Einführung, Verwirklichung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems. Ziel ist es dabei, die energiebezogene Leistung von Unternehmen und Organisationen kontinuierlich zu steigern sowie deren Energieeffizienz und Energienutzung zu optimieren und Kosten zu senken.

Ein wichtiger Bestandteil des Energiemanagementsystems ist die Energiepolitik, die wir uns als strategische Richtschnur auferlegen. Anhand dieser Richtschnur werden im Rahmen des Energiemanagementsystems operative Energieeffizienzziele gebildet und Aktionspläne aus- und abgearbeitet. Potentielle Effizienzfelder liegen bei uns beispielsweise bei den Erzeugungsanlagen, in den Gebäuden oder im Fuhrpark. Unsere Lagerbeleuchtung haben wir bereits durch die Umrüstung auf LED-Technik mit Tageslicht- und Präsenzsteuerung optimiert. Als nächstes steht die schrittweise Umstellung unseres Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge an.
 

Von links: Jan Sternstein, Energiemanagementbeauftragter bei AggerEnergie; Uwe Töpfer, Geschäftsführer der AggerEnergie; Samir Beqqal, Auditor TÜV Nord; Heinz-Peter Schröder, Leiter Personal und Organisation bei AggerEnergie; Norman Liedloff, Liedloff & Dietz Management Beratung


AggerEnergie ist jetzt klimaneutral

Seit Jahren spart die AggerEnergie dank ihrer unternehmenseigenen Stromerzeugung aus Wasserkraft und Photovoltaik bereits große Mengen Kohlendioxid ein. Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems arbeitet das Unternehmen zudem kontinuierlich daran, selbst weniger Energie zu verbrauchen. „Trotzdem war es uns bisher nicht möglich, alle von uns verursachten Treibhausgas-Emissionen zu mindern“, sagt Jan Sternstein, Experte für erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei AggerEnergie.

Treibhausgase wirken global

Mit der Klimaneutralstellung ist AggerEnergie nun einen Schritt weiter: Auch die nicht vermeidbaren Emissionen, die etwa durch die Energieverbräuche in den Betriebsgebäuden, den Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks und die Pendelstrecken der Mitarbeiter entstehen, wurden für das vergangene Jahr erstmals CO2-neutral gestellt. Wie das funktioniert erklärt Jan Sternstein: „Weil die Treibhausgase global wirken, investieren wir gezielt in Klimaschutzprojekte, mit denen die bei uns anfallenden, unvermeidbaren CO2-Emissionen woanders eingespart, also in der Bilanz ausgeglichen werden.“

Ökofußabdruck verkleinert

Die Projekte werden von der Klimamanufaktur (www.die-klimamanufaktur.de) sorgfältig ausgewählt, die zudem garantiert, dass das investierte Geld auch dort ankommt. Jan Sternstein nennt als Beispiele das Windkraft-Projekt Bangui Bay auf den Philippinen, das türkische Geothermie-Projekt Tuzla, sowie JIM.NRW – ein Landes-Projekt, das die vorzeitige Umstellung veralteter Heizungen auf moderne Biomasse- oder auch Erdgas-Anlagen fördert. Wir sind sehr stolz darauf, uns jetzt klimaneutrales Stadtwerk nennen zu können und damit unseren ökologischen Fußabdruck noch weiter zu verkleinern“, freut sich Jan Sternstein.

Jan Sternstein - hier vor einem Generator im Wasserkraftwerk an der Aggertalsperre - hat das Projekt "klimaneutrale AggerEnergie" auf den Weg gebracht.

Urkunde Klimaneutrales Stadtwerk 2016


Unsere Zertifikate zum Runterladen

Zertifikat DVGW-TSM Gas
Zertifikat Qualitäts-management (QMS)
Zertifikat Energie-managementsystem (EnMS)
Zertifikat DVGW-TSM Strom
Zertifikat DVGW-TSM Trinkwasser
Zertifikat Rohrleitungsbau-unternehmen nach DVGW GW 301

Veröffentlichungen
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